Innovative Leistungselektronik testen im
VISPIRON Hochvolt Labor

Ihr Testlabor für zukünftige Antriebselektronik und Ladetechnik.
Qualität und Reifegrad der Leistungselektronik bestimment

Qualität und Reifegrad Ihrer Komponente bestimmen.

Testbericht für Leistungselektronik

Freigaben schneller erreichen durch verlässliche Testergebnisse.

Prüfstand Emulator Simulator zum Test für Inverter

Durch Zugriff auf externe Testinfrastruktur eigene Ressourcen fokussieren.

Entwicklungspartner für Test Leistungselektronik

Mit individuellen Anforderungen auf einen flexiblen Partner bauen.

0 kW - System

umweltfreundliches, energiesparsames Testen Dank rekuperativem Last-System

0 Volt Batteriespannung

Bereitstellung von Spannungen im gesamten Niederspannungsbereich zur Simulation verschiedener Spannungsniveaus.

0 Phasen

Bereitstellung zweier dreiphasiger Drehstromsysteme mit zwei getrennten Sternpunkten.

0 Ampere Phasenströme

Aktive Last in Form von Emulator-Invertern zur Aufnahme von maximalen Phasenströmen bis zu 1200A.
Die VISPIRON SYSTEMS hat über eine Million Euro in den Bau eines neuen Hochvolt-Labors investiert. Ziel ist es, dem wachsenden Markt der Elektromobilität mehr Testkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Das Prüflabor wird seit Oktober 2019 von speziell geschultem und Hochvolt-erfahrenem Fachpersonal an unserem Standort in München betrieben. Der Schwerpunkt liegt auf dem individuell, angepassten Testen von Leistungselektronik.
Wir beraten Sie gerne.

Leistungselektronik testen im VISPIRON Hochvolt Labor - Ihr Team aus dem Hochvolt Labor beantwortet Ihre Fragen.

Wie wird das Thema Sicherheit im Hochvolt Labor gehandhabt?

Lesen Sie im Interview mit unserer verantwortlichen Elektrofachkraft über Sicherheitsmaßnahmen und Gefahrenquellen im Hochvolt Labor.

 

Interview Sicherheit im Hochvolt Labor

 

 

Warum wird im VISPIRON Hochvolt Labor bis -25°C und bis maximal 80°C getestet?

Das Hochvolt Labor der VISPIRON SYSTEMS ist ein wahrer Wandlungskünstler. Es ist möglich Tests an Leistungselektronik im Bereich von -72 Grad Celsius bis zu +180 Grad Celsius durchzuführen. Jedoch werden diese Grenzen in beiden Bereichen der Temperatur nicht regelmäßig ausgereizt.

 

Niedertemperaturtests

Niedertemperaturtests sind generell notwendig um gezielt Witterungs- und Temperaturverhältnisse von bestimmten geographischen Regionen zu emulieren. Allerdings sind die getesteten Geräte und Systeme bei niedrigeren Temperaturen aus Sicherheits- und Lebensdauergründen nicht mehr funktionsfähig. Deswegen sind Tests unter -25 Grad Celsius nicht relevant, da dort Geräte per Design nur noch eingeschränkt funktionieren. Sollte ein Gerät niedrigere Temperaturen aushalten, können diese bis zu -72 Grad Celsius ohne Energieeintrag getestet werden.

 

Hochtemperaturtests

Hochtemperaturtests werden ebenso im Hochvolt Labor der VISPIRON SYSTEMS durchgeführt, da wärmere Regionen nachgestellt werden müssen. Hier liegt die mögliche Maximaltemperatur bei +180 Grad Celsius. Diese wird ebenso nicht regelmäßig ausgereizt. Bei Hochtemperaturtests wird überwiegend bis maximal 80 Grad Celsius getestet, da es bei höheren Temperaturen ebenfalls zu einer geplanten Abschaltung der Prüflinge kommt. Zudem sind Temperaturen über +100 Grad Celsius geographisch gesehen nicht realistisch und somit für den Automotivesektor weniger relevant. Sollten Tests mit höheren Temperaturen gewünscht sein, können diese im Hochvolt Labor der VISPIRON SYSTEMS durchgeführt werden.

Was macht ein Inverter?

Werfen Sie einen Blick auf unsere Informationsgrafik über den Inverter im Zusammenspiel mit den weiteren Komponenten eines elektrischen Antriebsstranges.

 

Infografik – Der Inverter

Was ist der Vorteil von einer 6-phasigen E-Maschine gegenüber einer 3-Phasigen?

Inverter (Wechselrichter) wandeln Hochvolt-Gleichspannung in eine Drei-Phasen-Wechselspannung zum Antrieb der Drehstrommotoren um. Das 3-phasige Drehstromsystem ist das Standardstromsystem für die Hochvoltversorgung des Elektromotors im Automotive Bereich. Im Hochvolt Labor der VISPIRON SYSTEMS wird jedoch unter anderem mit einem 6-phasigen Drehstromsystem gearbeitet.

 

Hauptgründe hierfür sind Kosten, Platz und Gewicht. Es ist zum Teil effizienter zwei Systeme mit der Hälfte der Leistung parallel zu schalten als ein einzelnes System mit der vollen Leistung. Zudem ist die Optimierung des Betriebsverhaltens des Motors ein weiterer Vorteil. Durch mehrere Phasen kann das drehende Magnetfeld des Elektromotors so angepasst werden, dass das Drehverhalten und die Stromqualität wesentlich verbessert werden.

 

Eine weitere Steigerung auf ein 12-phasiges oder noch höheres Drehstromsystem würde jedoch keinen nennenswerten Vorteil erbringen.

Wieso ist es weniger sinnvoll eine 48-phasige E-Maschine im Automotivebereich einzusetzen?

Ein wichtiger Grund hierfür ist der Platzmangel, denn ein Elektromotor im Auto ist verhältnismäßig klein. Weiterhin stellt die Komplexität des Gesamtsystems des Antriebs eine Herausforderung dar.

 

Zudem wurde ein 48-phasiges Drehstromsystem bisher in seiner Komplexität wenig erforscht und konnte sich bislang nicht als Standard auf dem Markt durchsetzen.

Was ist der Unterschied zwischen Simulation und Emulation im Rahmen des Testings von Leistungselektronik?

Simulation

„Das muss (fast) genauso sein wie in echt!“ ist das Motto der Simulation. Eines der bekanntesten Beispiele für eine Simulation ist der Flugzeugsimulator bei der Ausbildung von Piloten. Im VISPIRON Hochvolt Labor wird eine Batteriespannung von 0V – 1000V durch ein Netzteil nachgeahmt, um Leistungselektroniken bis an Ihre Grenzen testen zu können.

 

Emulation

Im Gegensatz dazu liegt bei der Emulation das Hauptaugenmerk auf dem Resultat, getreu der Devise „Hauptsache das Ergebnis stimmt“. Im VISPIRON Hochvolt Labor wird als Elektromotor eine dynamische Last von bis zu 200kW emuliert. So kann die Auswirkung der E-Maschine auf die getestete Leistungselektronik untersucht werden.

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Gerne beraten wir Sie und stimmen mit Ihnen das Test Set-Up für Ihre Komponente ab.

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Sie haben besondere Ansprüche? Wir stimmen das Test-Set-Up auf Ihre Bedürfnisse ab und kümmern uns um weitere Testfelder
Auswertung, Datenanalyse, Testdaten Leistungselektronik

Layout der Prüfanlage, Eigenentwicklung der Medientemperierung

Gemeinsam mit unseren Kunden planen wir das gemeinsame Test Set-Up und die Anforderungen an die technische Einrichtung.

In Zusammenarbeit mit unseren Partnerunternehmen bieten wir Ihnen auch zusätzliche Tests wie EMV, Vibration, Salzsprühtruhe

Alles aus einer Hand.

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Emulator_Simulator_Prüfstand im Prüflabor für Leistungselektronik

Mit Hochspannung in die Zukunft.

Seit 10 Jahren beschäftigt sich die VISPIRON SYSTEMS mit dem Schwerpunkt Leistungselektronik in der Entwicklung von Hochvolt-Komponenten.

Mit dem Hochvolt Labor haben wir eine Notwendigkeit in der Elektrifizierung von Produkten identifiziert. Durch den schnellen Wandel u.a. in der Elektromobilität sind Performance, Sicherheit und Lebensdauer von Hochvolt-Komponenten um so wichtiger. Mit dem Prüflabor geht VISPIRON in die technische Tiefe und erweitert Kompetenzen im Testen von Hochvolt-Komponenten.

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Vispiron Standort in München Joseph-Dollinger-Bogen

Typprüf-Anforderungen und Standards

Wie kann ein komplexes System hinsichtlich Kundennutzen, Regulatorik, Kostenoptimierung und technischer Machbarkeit realisiert werden? Wir analysieren Ihren Anforderungen und beraten Sie hinsichtlich der technischen Auslegung Ihrer Komponenten. Dabei gehen wir nach industriespezifischen Typprüf-Anforderungen, ausgewählten Normen und Standards ua. TISAX, ISO 9001, DAKKS, ISO17025
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Wir im Prüflabor für Leistungselektronik.
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Mit unserem Hochvolt Labor reagieren wir auf die verstärkte Nachfrage nach Testdienstleistungen im Bereich Leistungselektronik.

Die individuelle Anpassung der Infrastruktur auf den Prüfling ist uns dabei besonders wichtig, um verlässliche und aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können.

Manuel Kroh Business Development Manager

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